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Tee – Genuss zu jeder Jahreszeit

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Genuss, Wellness

Tee – Genuss zu jeder Jahreszeit

Ihr Lieben,

im Moment erleben wir eine besondere Zeit, die uns aktuell häufiger auch zur inneren Einkehr und zum Nachdenken anregt. Sehr gut dazu passt ein wunderbar wärmender Tee, ein gutes Buch und eure Lieblingskuscheldecke.

Ich möchte euch in diesem Beitrag von meinem absoluten Lieblingsgetränk „Tee“ erzählen und ein bisschen über die Unterschiede, Zubereitung und das Zelebrieren des Teegenusses.

Ein chinesischer Gelehrter sagte einst einen schönen Spruch:

Man trinkt Tee, um den Lärm der Welt zu vergessen.

T’ien Yiheng

Wie ihr wisst, gibt es unglaublich viele verschiedene Arten von Tees und es ist nicht immer leicht, den Überblick zu bewahren oder zu finden, was einem gut schmeckt.

Man kann ihn das ganze Jahr über genießen. Trotzdem gibt es für mich Tees, die ich im Sommer oder ganzjährig gut trinken kann, wie leichten Oolong, Früchtetee und ähnliche oder wiederum Tees, die ich lieber oder ausschließlich in der kühlen Jahreszeit bevorzuge wie z.B. Tschai. Ich schreibe in diesem Beitrag für euch über folgende Sorten, eine kurze Beschreibung zur Herkunft & Herstellung und Zubereitung:

  • Weißer Tee
  • Grüner Tee
  • Oolong Tee
  • Schwarzer Tee
  • Kräuter Tee
  • Rotbuschtee (auch Roibusch)
  • Früchtetee
  • Frisch aufgebrühte Tees mit Kräutern oder Wurzeln
  • Beuteltee

Zudem gebe ich euch gerne zu der ein oder anderen Teesorte eine Empfehlung, die ich in diesem Segment besonders wohlschmeckend und angenehm finde.

Da ich Teetrinkerin bin und mich häufig für Geschichte und Herkunft interessiere, kann ich einiges darüber erzählen. Allerdings gibt es echte Tee-Spezialisten, von deren Webseiten ich die ein oder andere Info hier für euch zusammengetragen habe. Die entsprechende Quellenangabe findet ihr jeweils am Ende des Textes.

Es hat mich viele Jahre gekostet, um einen guten Überblick zu bekommen, welche Tees gut schmecken, wie man sie zubereitet, welche Utensilien dafür sinnvoll sind und Spaß am Kochen und trinken machen. Diese Zeit schenke ich euch nun, und trage in den folgenden Zeilen alle Infos zusammen, die wichtig sind für einen entspannten Tee Genuss.

Allgemeines über Tee

Bei der Herstellung von Tee sind Fermentation und Oxidation maßgebende Faktoren für den späteren Geschmack. Ursprünglich war die Fermentation ein Mittel zur Konservierung des Tees. Zum Fermentieren müssen die frischen Blätter welken. Je nach Teeart geschieht dieser Prozess in der Sonne, wie beim Oolong Tee oder überdacht wie bei Schwarzen Tee und Weißen Tee.

Noch einen größeren Einfluss hat die Oxidation. Reichlich frische, feuchte Luft bewirkt eine chemische Umwandlung in den Teeblättern, die das typische Tee-Aroma hervorbringt. Diese Umwandlung lässt sich präzise steuern und durch die Trocknung beenden. Grüner Tee und Weißer Tee verzichten ganz auf die zusätzliche Oxidation, Gelber Tee wird nur minimal oxidiert und auch Oolong nutzt den Sauerstoff in der Luft nur teilweise. Lediglich beim Schwarzen Tee wird die Oxidation nicht vorzeitig gestoppt.

Die Teesorten sagen euch, aus welchen Regionen die Teeblätter stammen und welche Zutaten in einer Mischung zu finden sind. Daher sind viele Teesorten nach ihren Herkunftsgebieten benannt. So stammt der zart blumige, nach Muskat duftende Darjeeling-Tee aus dem gleichnamigen indischen Distrikt. Der kräftig würzige Assam-Tee erhält seine Honignote im Assam-Anbaugebiet, aus dem Nordosten Indiens. Und der an Zitrusfrüchte erinnernde Ceylon-Tee stammt aus Sri Lanka, das Seefahrer einst unter dem Namen Ceylon anfuhren.

Nützliche Accessoires

Um das Teetrinken ein wenig zu zelebrieren und Freude zu bereiten, gibt es hübsche und nützliche Accessoires und Utensilien.

Teetasse

Ich empfehle für den Start eine schöne Teetasse, aus der ihr euren Tee herrlich genießen könnt. Meist findet ihr schöne Tassen im gut sortierten Haushaltswarenladen oder Teegeschäft. Nehmt am besten eine Tasse, die euch gut in der Hand liegt und nicht zu klein und nicht zu groß ist. Sie braucht keinen Filter oder Deckel zu haben, da ich euch einen losen / separaten Filter empfehle, den ihr sowohl für eure Tasse wie auch Kanne nehmen könnt.

Wichtig: Bitte trennt eure Kaffee- und Tee Utensilien, da der Kaffeegeschmack und -geruch den Teegenuss irritieren / stören kann.

Teekanne

Besonders wichtig ist das Trennen z.B. bei Thermoskannen. Wenn ihr euch gerne etwas mehr Kaffee oder Tee zubereitet, verwendet bitte unterschiedliche Kannen. Die Investition lohnt sich und ihr werdet schnell merken, dass eurer Tee aus einer reinen Teekanne einfach besser schmeckt, wie aus einer Kanne, aus der ihr beides trinkt.

Teesiebe – Teefilter

Zum Zubereiten eures losen Tees solltet ihr – ganz gleich, ob in der Tasse oder Kanne – spezielle Teesiebe verwenden. Für mich haben sich Teesiebe aus Edelstahl oder Goldfilter bewährt. Sie sind einfach zu handhaben, leicht zu reinigen (auch in der Spülmaschine) und garantieren, dass euer Tee sich wunderbar entfalten kann und appetitlich frei von nicht gewünschten Bestandteilen bleibt.

Teemaß

Praktisch ist es, ein Teemaß zu verwenden ähnlich dem Kaffeemaß. Ich habe ein schönes einfaches Teemaß („One Cup of perfect Tea“). Es zeigt mir ganz einfach die Menge für eine Tasse Tee ca. 0,25 ml oder in der Kanne – je nach Fassungsvermögen – wie viel Löffel ich brauche, dass der Tee gut schmeckt.

Wasserkocher

Wenn ihr euch einen neuen Wasserkocher anschafft, schaut doch mal nach einem Model, das die Möglichkeit bietet, mehrere Temperaturen einstellen zu können. Diese sind besonders toll, wenn ihr unterschiedliche Tees zubereiten wollt. Zum Beispiel mag es der Oolong oder Grüntee nicht ganz so heiß und ist glücklich mit einer Temperatur von meist 60 bis 80 maximal 90 Grad. Wohingegen der schwarze Tee wie ein Earl Grey oder ähnlich es gerne richtig heiß mag und mit 90 bis 100 Grad überbrüht werden sollte.

Wasserfilter

Das Wasser beeinflusst den Geschmack eures Tees. Besonders kalkhaltiges Wasser kann einen dünnen Film auf dem Tee hinterlassen und ihm einen unangenehmen pelzigen Geschmack verleihen. Ein besseres Ergebnis erzielt ihr mit gefiltertem Wasser oder Mineralwasser. Zum Filtern meines Tee- und Kaffee Wassers nehme ich den BRITA Filter. Die Filter sind eine kleine Investion, die sich aber auf jeden Fall lohnt. Ich mag mein Wasser nicht mehr ungefiltert trinken, es schmeckt meiner Meinung nach gefiltert, egal ob pur oder als Heißgetränk, viel besser.

Zudem angenehmeren und weicheren Wasser, schont ihr damit auch noch wunderbar eure Geräte, sie leben länger und ihr müsst viel seltener entkalken.

Tee süßen / verfeinern

Wie ihr euren Tee trinkt, mögt, süßt oder verfeinert ist euch selbst überlassen. Hierfür gibt es, wie ihr sicher wisst, viele verschiedene Möglichkeiten. Angefangen bei den Klassikern wie weißer und brauner Zucker oder der nordische Kandiszucker, bis hin zu Vanillezucker oder verschiedene Zuckerarten wie Goldzucker oder ähnlichem. Ich liebe Akazienhonig zum Süßen. Für echte Teetrinker eher ein No-Go. Natürlich gibt es auch Sirup und andere Kreationen zum Verfeinern eures Tees.

Nicht zu vergessen, die spritzige Zitrone, gerne zu Schwarztee genommen. Englisch mit Milch oder Sahne wird Tee auch gerne genossen.

Oder last but not least einfach pur ohne alles.

Es ist euer Tee und euer Geschmack – ihr entscheidet, wie euch euer aromatisches Heißgetränk am besten schmeckt 🙂

Teesorten

Wie bereits am Anfang geschrieben, finde ich, dass Tee Genuss pur ist. Ich liebe es am Morgen ganz in Ruhe meinen Tee zu trinken, den Vögeln in unserem Garten zuzuschauen und Pläne für den Tag zu machen. Glücklicherweise gibt es für jeden Geschmack den passenden Tee, von klassisch Schwarzem über leichten Weißen, gesunden Grünen, duftigen Kräuter- oder spritzigen Früchtetee ist für jeden von euch was dabei.

Ich habe schon viele Tees probiert und möchte euch gerne an meinen Erfahrungen teilhaben lassen und Empfehlungen für einen entspannten Tee Genuss geben.

Ich berichte hier in meinem Beitrag ausschließlich über losen Tee, da ich überwiegend losen Tee trinke und bevorzuge. Loser Tee am einfachsten zubereitet in einem Teesieb, mit passender Ziehzeit und Wassertemperatur, kann so am besten sein volles Aroma entfalten

Weißer Tee

Weißer Tee ist eine der wertvollsten Teesorten der Welt. Ihr müsst wissen, dass für die Herstellung von einem Kilogramm des Tees bis zu 30.000 junge Knospen der Teepflanze benötigt werden. Weißer Tee wird aus derselben Pflanze gewonnen wie auch grüner und schwarzer Tee.

Er unterscheidet sich jedoch durch seine schonende Verarbeitung von den anderen beiden Teesorten. Neben Koffein enthält weißer Tee viele weitere Inhaltsstoffe, die in einer solchen Konzentration in anderen Teesorten nicht vorkommen.

Dazu zählen die Polyphenole wie Antioxidantien, die freie Radikale in den Körperzellen binden und so das Immunsystem stärken.

Weißer Tee wird aus der Kamelienpflanze Camellia sinensis gewonnen. Auch schwarzer und grüner Tee werden aus dieser Pflanze hergestellt. Die drei Teesorten unterscheiden sich in ihrer Verarbeitung, der Fermentation, und durch die verwendeten Bestandteile der Teepflanze.

Weißer Tee kommt ursprünglich aus der chinesischen Provinz Fujian und hat dort eine lange Tradition. Schon damals wurden weißem Tee heilende und gesundheitsfördernde Kräfte zugesagt.

Zu seinem Namen ist weißer Tee nicht aufgrund seiner Farbe gekommen. Viel eher nennt sich die Teesorte so, weil die geschlossenen Knospen, aus denen der Tee hergestellt wird, mit weißem Flaum umkleidet sind. Der Rohstoff für den Tee erscheint also weiß.

Die bekanntesten Sorten des weißen Tees sind weiße Pfingstrose (Bai Mu Dan) und Silbernadel (Yin Zhen). Je nach Anbaugebiet und Erntezeit kann weißer Tee eine leicht rauchige, feinherbe oder blumige Note enthalten. Im Abgang ist weißer Tee aber immer zart und etwas süßlich.

Quelle: https://www.gesundheit.de/ernaehrung/richtig-trinken/tee-und-kaffee/weisser-tee-exklusives-fuer-geniesser

Zubereitung
  • Dosiert je Tasse Wasser (0,2 Liter) einen gehäuften Teelöffel oder ein gestrichenes Teemaß Tee in ein Sieb.
  • Zur optimalen Zubereitung von Weißem Tee empfiehlt sich ein Gaiwan oder eine kleinere Teekanne aus Glas oder Porzellan.
    Wassertemperatur: 75-80°C
  • Bei der Zubereitung von weißem Tee wärmt man die Teekanne vorher an, schüttet das dafür verwendete Wasser weg und füllt die Kanne etwa bis zu einem Drittel mit 80°C heißem Wasser. Nun gibt man die Teeblätter hinzu und füllt die Teekanne komplett mit dem heißen Wasser auf. Bevorzugt man einen etwas intensiveren Geschmack, macht man einen einzigen Aufguss mit einer Ziehzeit von ca. 5-10 Minuten.
  • Für einen feineren Geschmack macht man bis zu drei kurze Aufgüsse mit jeweils ca. 1 Minute Ziehzeit. 

Grüner Tee

Anregend ist Grüner Tee zweifellos. Doch auch eine gesundheitsfördernde Wirkung wird ihm nachgesagt. So soll er Osteoporose vorbeugen und das Krebsrisiko vermindern.

Doch was ist dran an seiner Wunderkraft? Der chinesische Kaiser Shen-Nung, so lautet eine Legende, trank am liebsten heißes Wasser. Eines Tages blies ihm der Wind in sein brodelndes Wasser einige Blätter, das Wasser färbte sich leicht grün. Er kostete – das Getränk belebte und erfrischte den Herrscher. Die Geschichte ist rund 5.000 Jahre alt und Grüner Tee heute fester Bestandteil asiatischer Trinkkultur.

Grüner Tee sollte stets frisch sein und möglichst in einer verschlossenen luftdichten Packung gekauft werden. Der Sauerstoff der Luft lässt den Tee schneller altern und er verliert an Aroma. Am besten lagert ihr ihn in Glasbehältern und nie neben Kaffee oder Gewürzen. Das gilt im Grunde auch für alle anderen Tees!

Grünen Tee bereitet ihr am besten in einer Porzellan- oder Glaskanne zu, die vorher kurz mit kaltem Wasser ausgespült wird.

Zubereitung

Der Tee sollte nicht mit kochendem Wasser überbrüht werden, da sich sonst Gerbstoffe lösen und Vitamine zerstört werden. Ideal sind ca. 70 bis 80°C Wassertemperatur. Sehr hochwertige japanische Grüntees werden zum Teil auch nur mit einer Wassertemperatur von 60 °C aufgegossen.

  • Am besten bringt ihr Wasser zum Kochen und wartet einige Minuten, bis dieses abgekühlt ist.
  • Gebt es dann über dem Tee und lasst ihn 1 bis 2 Minuten, milde hochwertige Sorten auch bis zu 4 Minuten, ziehen.
  • Manche bevorzugen den zweiten Aufguss, der weniger Koffein enthält und milder schmeckt – nehmt die gleichen, abgetropften Blätter und reduziert dafür die Wassermenge um etwa 1/3.

    Quelle: https://www.gesundheit.de/ernaehrung/richtig-trinken/tee-und-kaffee/gruener-tee-ein-wundermittel

Empfehlung: Morgentau von Ronnefeldt. Es ist ein aromatisierter grüner Tee mit Mango-Zitrusgeschmack. Ronnefeldt schreibt: „Faszinierende Komposition mit großblättrigem Sencha und ungewöhnlich fein-fruchtigen Aromen und Blüten.“

Oolong Tee

Oolong Tee ist gut für die Gesundheit – und er ist dabei alles andere als eine bittere Medizin. In ihm steckt ganz viel guter Geschmack in unterschiedlichen Variationen. Denn Oolong Tee ist nicht ein ganz spezieller Tee, sondern eine ganze Bandbreite unterschiedlicher Sorten mit verschiedenen Aromen von blumig-frisch über süß-fruchtig bis zu kräftig-würzig.

Er schmeckt weder wie grüner Tee noch wie schwarzer Tee. Das liegt daran, dass es sich um einen sogenannten „halbfermentierten“ Tee handelt. Fermentieren nennt man den Prozess, beim dem der aus den Teeblättern durch Schütteln oder Wenden austretende Saft mit dem Sauerstoff der Luft reagiert.

Die Länge dieses Oxidationsvorgangs entscheidet über den Grad der Fermentation, der beim Oolong Tee zwischen 10 und 70 Prozent liegen kann. Je nachdem, wie hoch dieser Grad ist, erinnert der Oolong geschmacklich eher an einen nicht fermentierten blumig-frischen Grüntee oder aber an einen vollfermentierten würzig-pikanten Schwarztee. Auch die Bodenbeschaffenheit der Anbauregion entscheidet über das Aroma.

Zubereitung
  • Dosiert je Tasse Wasser (0,2 Liter) einen gehäuften Teelöffel oder ein gestrichenes Teemaß Tee in ein Sieb. Seid dabei recht exakt. Verwendet ihr zu wenig, kann sich der Geschmack nicht entfalten. Verwendet ihr zu viel, wird euer Tee bitter.
  • Bringt Wasser zum Kochen und lasst es auf die richtige Temperatur abkühlen oder stellt es entsprechend auf eurem Wasserkocher ein. Die richtige Temperatur entnehmt ihr der Verpackung.
  • An dieser Stelle kann man keine Faustregel nennen. Die richtige Temperatur für die Oolong Tee Zubereitung liegt zwischen 80 und 95°C, je „grüner“ euer Oolong Tee  ist, desto kühler das Wasser.
  • Lasst den Tee ziehen. Die richtige Ziehzeit ist entscheidend für ein optimales Ergebnis.  Als Faustregel gilt: 2 bis 3 Minuten oder ihr richtet euch nach der Angabe auf der Verpackung.

Oolong Tee verändert auch seine Wirkung. Der Koffeingehalt des Tees verringert sich, je länger er zieht. So kann ein Oolong Tee im Verlauf eines ganzen Tages getrunken werden. Der erste Aufguss wirkt belebend und ist ein guter Wachmacher für den frühen Morgen. Die weiteren Aufgüsse mit jeweils verlängerten Ziehzeiten können dann über den Tag verteilt sogar bis zum Abend genossen werden, ohne dass der Koffeingehalt euren ruhigen Nachtschlaf stört.

Quelle: https://www.paul-schrader.de/genusswelt/oolong-tee-alles-zur-wirkung-zum-geschmack-bis-zur-zubereitung/

Empfehlung: WEEK-END À PARIS Oolong Tee von DAMMANN, gegründet in Paris 1692. Die fruchtigen und blumigen Noten dieses leichten Oolong-Tees mit pflanzlicher Frische paaren sich mit einem aromatischen Bouquet von Sakura und Pfirsichblüte mit der zarten Note von Mandel und Rose.

Diesen wunderbaren Tee habe ich Anfang des Jahres in einem DAMMANN Teehaus in einer hübschen kleinen Gasse in Straßburg entdeckt. DAMMANN hat noch mehr traumhafte Teesorten und Kompositionen. Einfach herrlich!

Ich liebe diesen kostbaren Tee und gönne ihn mir meist am Wochenende oder wenn ich mir was besonders Gutes tun möchte.

Schwarzer Tee

Schwarzer und Grüner Tee werden aus der selben Pflanze hergestellt: dem Teestrauch. Während die Teeblätter für die grüne Variante lediglich getrocknet werden, durchlaufen sie für Schwarztee einen Fermentationsprozess.

Mittlerweile ist bewiesen, dass Schwarzer Tee ebenso gesund ist wie Grüner, denn die gesundheitsfördernden Polyphenole sind ebenfalls enthalten. In Grünem Tee steckt vor allem das Polyphenol Epigallocatechingallat, im schwarzen Tee Theaflavin-Digallat.

Schwarzer Tee enthält Koffein. Deshalb macht er wach und sorgt für eine bessere Konzentration. Der Vorteil gegenüber Kaffee ist, dass das Koffein im Schwarztee aufgrund der enthaltenen Gerbstoffe langsamer aufgenommen wirkt und daher länger wirkt.

Aufgrund des Koffeingehaltes sollte Schwarzer Tee nicht von Kindern getrunken werden. Auch Schwangere und stillende Mütter sollten nach Absprache mit dem Arzt wenig bis keinen Schwarztee trinken.

Zubereitung
  • Die Menge an Tee, die ihr zur Zubereitung verwendet, beeinflusst natürlich auch, wie viel Koffein euer Tee enthält. Mit zu wenigen Blättern wird euer Tee wässrig. Benutzt ihr zu viel, kann er schnell bitter schmecken. Für jede Tasse (250 ml) empfiehlt sich daher, etwa 2 Gramm Tee zu verwenden – das entspricht einem leicht gehäuften Teelöffel oder gestrichenem Teemaß.
  • Die Wassertemperatur kann einen entscheidenden Unterschied machen. Je nach Teesorte liegt sie zwischen 90 und 95 Grad.
  • Ziehzeit ca. 2 – 3 Minuten, je nachdem ob ihr euren Tee stärker / bitterer trinkt oder nicht. Am besten ihr richtet euch nach der Empfehlung auf der Verpackung.

Quelle: https://www.codecheck.info/news/Schwarzer-Tee-ist-gesund-aber-Du-solltest-ihn-richtig-zubereiten-235209

Empfehlung: Earl Grey „Persian Style“ von Compagnie Coloniale. Die Beschreibung von Compagnie Coloniale sagt folgendes über diesen schönen Scwarztee: Das besondere Flair bekommt dieser Earl Grey -Persian Style- durch eine ausgewogene Mischung feinster Darjeeling-, Assam- und Ceylon-Tees. Auf diese besondere Basis gehört ein ebenso herausragendes Bergamott-Aroma, welches wir natürlich in Kalabrien gefunden haben. Als optisches Highlight dienen blaue Kornblumen und rote Rosenblüten. Geheimtipp für alle Earl Grey-Liebhaber !!

Ich bin ein echter Fan von diesem schönen Teehaus in der Mönckebergstraße in Hamburg. Bei meinem letzten Besuch im Sommer in Hamburg habe ich diesen tollen Tee entdeckt. Es gibt dort für jeden Geschmack das Richtige in wundervollem Ambiente direkt am Eingang des Levantehauses.

Kräuter Tee

Kräutertees stammen nicht vom Teestrauch, sondern von getrockneten Pflanzenteilen anderer Pflanzen. Sie enthalten – wie die „echten“ Tees auch – keine Kalorien. Sie liefern aber Vitamine, Mineralstoffe und ätherische Öle mit gesundheitsfördernden Eigenschaften. Ihnen fehlt allerdings das Koffein (Ausnahme: Matetee).

Hier könnt ihr lesen, was in den verschiedenen Teesorten steckt und wofür sie euch guttun:

Brennesseltee

Brennnesselblätter zeichnen sich durch ihren Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen aus. Bei Nierenerkrankungen darf Brennnesseltee nicht angewendet werden!

Wirkungen: entwässernd, harntreibend, stärkend, belebend.

Fencheltee

Die Fenchelfrüchte enthalten ätherisches Öl, dessen Hauptbestandteil das bittere Fechenon und das süßliche Anethol ist.

Wirkungen: hilft bei Blähungen, Krämpfen, Übelkeit, Bauchschmerzen und ist entzündungshemmend.

Kamillentee

Kamillenblüten enthalten ätherische Öle, deren Hauptbestandteil das Azulen ist. Der Tee sollte immer heiß getrunken werden, weil sonst viel von seinem Aroma verloren geht.

Wirkungen: ist entzündungshemmend, hilft bei Blähungen.

Lindenblütentee

Lindenblüten enthalten nur wenig ätherische Öle. Deren Bestandteil Farnesol sorgt für den angenehmen Geschmack.

Wirkungen: heiß getrunken schweißtreibend, beruhigend.

Melissentee

Die Melissenblätter verbreiten einen intensiven Zitronenduft. Grund dafür sind die in der Melisse enthaltenen ätherischen Öle.

Wirkungen: hilft bei Blähungen, Krämpfen, Übelkeit, Bauchschmerzen; wirkt beruhigend.

Matetee

Die Blätter werden getrocknet (grüner Mate) und anschließend geröstet, wodurch die dunkelbraune Färbung und der würzige Geschmack entsteht.

Wirkungen: anregend, verdauungsfördernd, harntreibend.

Pfefferminztee

Pfefferminzblätter enthalten 2 – 5 % ätherische Öle (bis zu 60 % Menthol). Zudem sind Gerb- und Bitterstoffe vorhanden. Sie verursachen den bitteren Geschmack, wenn der Tee zu lange zieht.

Wirkungen: gut gegen Blähungen, Krämpfe, Übelkeit, Bauchschmerzen; ist entzündungshemmend, hilft bei Zahnschmerzen, ist beruhigend, wohltuend bei Erkältungen (Dampfbad).

Mehr zum Thema: https://www.gesundheit.de/ernaehrung/richtig-trinken/tee-und-kaffee/tee-vitalstoff-und-gesundmacher

Rotbuschtee

Rotbuschtee enthält andere Wirkstoffe als zum Beispiel Schwarzer oder Grüner Tee. Von daher zeigt er auch eine andere Wirkung. Er enthält kein Koffein und putscht euch deswegen auch nicht auf. Stattdessen wirkt er beruhigend auf die Nerven und ausgleichend bei Stress. Rotbuschtee ist gut für kleine Kinder und Babys verträglich.

Die Flavonoide Quercetin und Querzitrin haben eine antidepressive und krampflösende Wirkung. Außerdem haben sie einen positiven Einfluss auf das Glückshormon Serotonin. Rutin, das ebenfalls zu den Flavonoiden gehört, hat eine durchblutungsfördernde Wirkung und wirkt Bluthochdruck entgegen.

Sportler schätzen seine Wirkung als isotonischer Durstlöscher. Rotbuschtee enthält viele Mineralien und kann, gerade bei Ausdauersportlern, den Mineral- und Flüssigkeitsverlust ausgleichen.

Zubereitung
  • Für normal starken Rotbuschtee benötigt ihr einen gestrichenen Teelöffel / Teemaß pro Tasse.
  • Den Tee mit kochendem Wasser übergießen und ca. 5 Minuten ziehen lassen. Dann sind alle Wirkstoffe vom Tee in das Wasser übergegangen. Da Rotbuschtee kein Koffein enthält wird er auch bei längerer Ziehzeit nicht zu stark.
  • Anders als Grüner Tee verändert sich Rotbuschtee nicht, wenn er länger steht oder kalt wird.
  • Rotbuschtee kann, wie Grüner Tee, mehrmals aufgebrüht werden. Dann muss er allerdings nicht mehr so lange ziehen.

Quelle: http://www.roibuschtee-online.de/Rotbuschtee-Wirkung.html

Früchtetee

Früchtetee ist ein teeähnliches Erzeugnis. Er ist ein Naturprodukt und besteht entweder aus einer einzigen Pflanzenart, wie Hagebutte und deren Blättern und Blüten, oder aus Früchten, wie Banane und Kirsche und anderen. Früchtetee gibt es in unzählig vielen Kombinationen und Geschmacksrichtungen.

Viele Mischsorten werden mit Aromen oder Vitaminen angereichert. Früchtetees beinhalten meist weder Koffein noch Kalorien. Die Früchte und Kräuter werden grob oder fein geschnitten. Es gibt auch Pflanzenteile, wie zum Beispiel Wacholderbeeren, die aufgrund ihrer natürlichen Größe oftmals ungeschnitten verwendet werden.

Bei erlesenen Früchtetees werden qualitativ hochwertig verarbeitete Früchte verwendet, welche sich letztlich auf den Geschmack auswirken. Auch das Alter und die möglichst kurzfristige Lagerung sind für den Erhalt des Geschmacks wichtig.

Die bei qualitativ hochwertigen Früchtetees verwendeten Pflanzenteile, Früchte und Kräuter besitzen zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Polyphenole, sowie ätherische Öle. Letzteres ist maßgeblich für den Geschmack und Geruch des Früchtetees. Früchtetees werden oft getrunken, um den Flüssigkeitsbedarf kalorienarm zu decken. Einige Mischsorten sind äußerst aromareich, sodass es keiner Süßmittel bedarf.

An heißen Sommertagen ist eisgekühlter Früchtetee ein leckeres, gesundes Erfrischungsgetränk.

Quellen: https://www.cuppabox.de/fruechtetee https://www.biotee.de/biotee/Die_Zubereitung_von_Fruec_73x36.htm#:~:text=3%2D4%20geh.,ihr%20volles%20Aroma%20entfalten%20k%C3%B6nnen.

Zubereitung

Die Zubereitung von Früchtetee ist sehr einfach: 

  • Gebt ca. 3-4 geh. Teelöffel Früchtetee in eine Kanne und überbrüht ihn mit kochendem Wasser. 
  • Lasst den Tee ca. 15 Minuten ziehen. Ich empfehle euch eure Früchtetee-Kompositionen auch gerne etwas länger ziehen zu lassen, damit sie ihr volles Aroma entfalten können.

Tee aus frischen Kräutern und Wurzeln

Die Tees aus frischen, jungen, zarten Heilkräutern lassen sich als Gesundheits- oder Kräutertee verwenden und spenden euch Wohlsein und Entspannung.

Die Tees aus frischen Kräutern haben eine zarte, helle Farbe und ein sanftes Aroma. Folgende Kräuter / Wurzeln eignen sich zum Aufbrühen als Tee:

Pfefferminze

Die ätherischen Öle Menthol, Menthon, Methofuran, Eucalyptol, Limonen, Caryophyllen, die Flavonoide Apigenin, Luteolin, Gerbstoffe und Kaffeesäure. Pfefferminztee verstärkt die Speichelbildung und die Produktion der Magensäure, fördert die Verdauung und den Gallenfluss, wirkt gegen Blähungen, krampflösend und gegen schädliche Bakterien im Darm. Den oft starken scharfen und bitteren Geschmack frischer Pfefferminze können Sie vermeiden, wenn Sie frische Pfefferminze zunächst 20 Sekunden aufbrühen und diesen ersten Sud wegschütten.

Salbei

Inhaltstoffe: ätherisches Öl mit Thujon, Kampfer und Eucalyptol, Harze, Gerbstoffe, Bitterstoffe, vor allem Carnosol, und Flavonoide. Salbei hilft gegen Halsschmerzen und Heiserkeit, aber auch gegen übermäßiges Schwitzen. Speziell die frischen zarten, samtigen Blätter geben dem Tee einen aromatischen, schwach bitteren, aber sehr würzigen Geschmack. Salbei wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und regt die Verdauung an.

Quelle: https://medizin-aspekte.de/tee-aus-frischen-kraeutern-fuer-gesundheit-und-wohlergehen_39287-30480/

Ingwer

Ingwer ist für seine gesundheitliche Wirkung schon seit Jahrtausenden bekannt und wurde sogar 2018 zur Heilpflanze des Jahres gekürt. Die Vielzahl der heilenden Inhaltsstoffe, der hohe Vitamin-C-Gehalt und die enthaltenen Mineralstoffe machen Ingwer Tee zum absoluten Power Drink.

Frischer Ingwertee schmeckt köstlich und ist das ideale Getränk für kühle Herbst- und Wintertage. Ingwertee gilt als beliebtes Hausmittel bei Erkältungskrankheiten, Übelkeit, Verdauungsproblemen und Menstruationsbeschwerden.

Der Tee ist äußerst geschmacksintensiv und schmeckt fruchtig-scharf mit einer leichten Pfeffernote. Ingwer kann zahlreiche Krankheitssymptome lindern und unterstützt die Heilung ganz ohne Nebenwirkungen.

Tipp: Verwende für deinen Tee am besten ungeschälten Bio-Ingwer, denn direkt unter der Schale befinden sich die meisten wirksamen Inhaltsstoffe.

Zubereitung
  • Wascht die Ingwerwurzel gründlich.
  • Schneidet den Ingwer in dünne Scheiben.
  • Danach den Ingwer mit siedendem Wasser übergießen und mindestens zehn Minuten ziehen lassen. Je länger er zieht, umso schärfer wird der Tee.
  • Wenn möglich am besten durch ein Sieb abgießen
  • Euren Ingwertee könnt ihr nach Lust und Laune verfeinern. Dafür eignen sich frische Minze, Zitronenmelisse, Thymian, Zitronensaft oder Honig.

Quelle: https://www.smarticular.net/ingwertee-selber-machen-zubereitung-wirkung/

Beuteltee

Ab und zu verwende ich auch Beuteltees, da sie mal eben schnell, unterwegs oder auf der Arbeit einfach praktischer sind. Auch hier gibt es selbstverständlich Unterschiede und ich achte darauf Beuteltees von vertrauenswürdigen Herstellern oder zur Heilung hoch dosiert in der Apotheke oder Reformhaus zu kaufen.

Es gibt auch im Handel gute Heiltees z.B. von Kneipp und klasse, leckere Kompositionen z.B. von YOGI TEA. Dallmayr führt auch feine Beuteltees im Laden oder Webshop. Einer unser Favoriten ist der Rooibusch von Dallmayr – wirklich sehr lecker. Auch das Traditionshaus Eilles bietet euch tolle Beuteltees. Hier kann ich euch den EILLES Tea Diamonds Spicy Black Chai empfehlen. Besonders jetzt in dieser Jahreszeit mit warmer Milch ein echter Genuss.

Die Tees haben alle ihren Preis, der sich jedoch in jeder Hinsicht rechtfertigt. Auch gute Kaffeesorten oder Kapseln / Pads haben ihren Preis, von dazugehörigen Kaffeemaschinen und Accessoires mal ganz abgesehen.

Es lohnt sich ein bisschen Geld in guten Tee und ein bisschen Ausstattung zu investieren. Ihr kriegt es auf vielerlei Art von einem guten Tee in gemütlicher, entspannter Atmosphäre oder auch mal beim Innehalten im Arbeitsalltag zurück. Vertraut mir!

Teetrinker leben gesund!?

Tee hat zahlreiche postive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. So sollen regelmäßige Teetrinker seltener an Krankheiten wie Krebs, Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erkranken.

Der Tee soll sogar unsere Lebenserwartung steigern, wie Untersuchungen an der Bremer „Jacobs Universität“ zeigen. Das Forscherteam um den Chemie-Experten Nikolai Kuhnert fand auch heraus, weshalb sich der Tee so positiv auswirkt. Grund dafür sei, dass „molekularbiologische Wechselwirkungen zwischen einigen Inhaltsstoffen von Tee und der menschlichen DNA bestehen“.

Vor allem die sogenannten Polyphenole verlängern die Lebenserwartung menschlicher Zellen – dabei handelt es sich um sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe. Pflanzen bilden die Stoffe unter anderem, um sich mit deren Hilfe vor Schädlingen zu schützen oder Insekten zur Bestäubung anzuziehen.

Außerdem wirken die Stoffe mitunter als Farbstoffe und geben Obst, Gemüse und anderen Pflanzenteilen ihre spezifische Färbung. Für den Menschen weisen diese Stoffe verschiedenste gesundheitliche Wirkungen auf, unter anderem wirken sie entzündungshemmend und antioxidativ. 

Mehr Infos über Tee

Ihr Lieben, das Thema „Tee“ ist so vielfältig, dass mein Beitrag für euch unendlich lang werden würde.

Hier findet ihr unter anderem noch mehr interessante Infos zu Tees aus aller Welt:

tea exclusive https://www.tea-exclusive.de/teegeschichte

Weitere Ideen, um es euch schöner und gemütlicher zu machen, findet ihr in meiner Rubrik „INSPIRATIONS“. Schaut doch mal rein.

Lasst es euch gut gehen und genießt die kühle Jahreszeit am besten mit einer schönen Tasse Tee!

Eure Petra

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